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RE: Skoliose und Verbeamtung

#1 von Gast ( gelöscht ) , 20.03.2002 00:42

Hallo,

ich bin 27 Jahre (m) und habe seit Kindheit eine stabile (leichte) Skoliose. Ich habe keine Probleme und bekomme auch keine Krankengymnastik. Da ich Lehramtsstudent bin würde mich interessieren, wie es mit der Verbeamtung aussieht. Kann es da Probleme geben? Wenn ja, ab welchem Skoliosegrad? Ist jemand wegen seiner Skoliose nicht verbeamtet worden? Wäre für mich wichtig zu wissen!

Gruß, Jürgen


Gast

RE: Skoliose und Verbeamtung

#2 von Kerstin , 20.03.2002 07:54

Ja, ich
Ist mir aber auch Wurscht. Ab welchem Grad....keine Ahnung.


 
Kerstin
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RE: Skoliose und Verbeamtung

#3 von Jürgen ( gelöscht ) , 20.03.2002 09:16

Hallo Kerstin,

danke für Deine schnelle Antwort! Wo fand die amtsärztl. Untersuchung bei Dir denn statt (welches Bunhdesland)? Wie stark ist denn Deine Skoliose? Gibts es auch jemanden, der trotz seiner Skoliose verbeamtet wurde?

Gruß, Jürgen


Jürgen

RE: Skoliose und Verbeamtung

#4 von Kerstin , 20.03.2002 15:34

Ich denke schon, dass das geht. Bei mir war es in Brandenburg. Sicher lag es auch mit daran, dass ich gar nicht so richtig verbeamtet werden wollte.


 
Kerstin
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RE: Skoliose und Verbeamtung

#5 von Gast ( gelöscht ) , 21.03.2002 22:05

Hallo Jürgen

ich wurde verbeamtet (Landesbeamtin). Habe den Amtsarzt überzeugen können, dass ich mit meiner ziemlich schweren Skoliose (Harrington) für den Job (Dipl.Verwaltungswirtin) voll einsatzfähig bin und die Behinderung keinen Einfluss auf die Tätigkeit hat. Da hat er genickt und das Kreuz bei ohne Einschränkung gesetzt.

Cathy

Übrigens Kerstin, super Homepage. Bin über einen Link auf der Homepage der SHG "Skoliniti" drauf gestoßen


Gast

RE: Skoliose und Verbeamtung

#6 von Kerstin , 21.03.2002 22:16

Dankeschön .....

ach, ich denke, dass ich auch als "nur" angestellte Steuerprüferin gut weiterleben kann *g*.


 
Kerstin
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RE: Skoliose und Verbeamtung

#7 von Gast ( gelöscht ) , 12.05.2002 18:22

Hallo, ich begreife gar nicht, wieso man wegen einer Skoliose nicht verbeamtet werden soll. Hab ich jetzt einen Denkfehler. Kann mich mal jemand aufklären, man lernt ja nie aus.

Gruß, Anja.


Gast

RE: Skoliose und Verbeamtung

#8 von Kerstin , 12.05.2002 18:40

Beamter wird man nur, wenn einem der Arzt ruhigen Gewissens bis zum Ende der Dienstzeit eine voraussichtlich perfekte Gesundheit bescheinigt.

Wer zu dick ist, wer zu viel Dioptrin hat usw. passt nicht ins Raster.


 
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RE: Skoliose und Verbeamtung

#9 von Gast ( gelöscht ) , 17.05.2002 01:06

Zitat
Gepostet von Kerstin
Beamter wird man nur, wenn einem der Arzt ruhigen Gewissens bis zum Ende der Dienstzeit eine voraussichtlich perfekte Gesundheit bescheinigt.
>>Stimmt so auch wieder nicht. vor ca 20 Jahren bin ich >>operiert worden, seit 17 Jahren im Staatsdienst und davon >>12 Jahre als Beamtin.

Wer zu dick ist, wer zu viel Dioptrin hat usw. passt nicht ins Raster.


>>Das stimmt auch wieder nicht. Was denkst du, wieviele
>>dicke und stark fehlsichtige Beamten/innen es gibt????
>>Mehr als du denkst.


Gruß Steffi H.


Gast

RE: Skoliose und Verbeamtung

#10 von Kerstin , 17.05.2002 07:52

Vielleicht sind die es hinterher geworden, aber es gibt sehr wohl die Vorschriften, aber einer gewissen Körpermasse bzw. ab einer bestimmten Dioptrinzahl die Verbeamtung negativ zu bescheiden.


 
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RE: Skoliose und Verbeamtung

#11 von Transzendenz , 17.05.2002 08:04

Hi,

wie definiert sich bei Beamten das "bis zum Ende der Dienstzeit"?

Die offiziellen 65 Jahre? Die 55 Jahre, die in der Praxis den Durchschnitt ausmachen, oder die 45 Jahre oder noch jünger, bei deinen gewitzte Beamte in den Ruhestand gehen, ihre Pension abfassen und sich einen einträglichen Nebenjob suchen? (Gab da mal einen interessanten Bericht im Focus über verbeamtete Lehrer, die sich ins Attest "Angst vor Schülern" schreiben liesen...)


 
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RE: Skoliose und Verbeamtung

#12 von Gast ( gelöscht ) , 17.05.2002 20:08

Hi Kerstin,
seinerzeit habe ich auf Raten meines Arztes diverse Berufe ausgeschlossen: Pflegeberufe und sonstige, die eine körperlich hohe Belastung haben (Polizei etc.).
In der freien Wirtschaft hatte ich sogut wie keine Chancen, weil schwerbehindert. Also Staat; da habe ich mich halt auf den Vorschlag meines Vaters hin beim Postgiroamt als Anwärterin für die mittlere Beamtenlaufbahn beworben.
Damals war alles noch reine Bürotätigkeit; heute bin ich im
Druckzentrum beschäftigt - als Beamtin.
Zum Thema Dicke: in unserer Abteilung gibt es keine Dicke, da es in unseren Räumlichkeiten sehr eng zugeht - die könnten sich nicht mal richtig rumdrehen.
Zum Thema Fehlsichtige: die gibt es bei uns auch, und die haben auch keine Probleme; diese sind allerdings keine Beamtinnen, aber nur deshalb, weil sie einige Jahre zu spät eingestellt wurden (privatisierung = keine neuen Beamten mehr!!).

Gruß und alles Gute
Steffi H.


Gast

   


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