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RE: Versteifung, was ist das???

#1 von Tatze ( gelöscht ) , 05.02.2005 09:32

Ich weiß seit ein paar Tagen, dass ich Skoliose habe und mir eine OP droht. Jetzt habe ich vieles über Harringtonstab und Versteifung wie Verknöcherung gelesen.
Ich weiß aber immer noch nicht, was genau das heißt.
Kann man seine Wirbelsäule danach nich mehr biegen bzw. sich vorbeugen? Oder wie ist das? Bitte helft mir!!


Tatze

RE: Versteifung, was ist das???

#2 von Kerstin , 05.02.2005 10:14

Hallo,

ja, bei einer Versteifung der Wirbelsäule, kann man den versteiften Teil nicht mehr bewegen. Aber keine Angst, es bleiben noch genug Wirbel übrig, dass mann nicht wie ein Roboter rumlaufen muss. "Katzenbuckel und Purzelbaum machen" fällt dann aber natürlich aus. Man bückt sich eben in den Knien, im Hüftgelenk oder mit geradem Rücken usw. Und man sitzt immer schön edel aufrecht :-) Sieht eh besser aus und wirkt normalerweise auch nicht unnatürlich.

Bis drei Monate nach der Operation werden Spannungsübungen der Muskulatur gemacht. Nach drei Monaten beginnt die Bewegungstherapie. Belastungen wie Schwimmen werden nach weiteren drei Monaten möglich. Ab dem zwölften Monat nach der Operation wird ein Röntgenbefund angefertigt; ist dieser in Ordnung, kann der Patient wieder Leistungs- und Schulsport ausführen. Was alles möglich ist, hängt von dem versteiften Wirbelsäulenabschnitt ab. Eine versteifte Brustwirbelsäule fällt dabei weniger ins Gewicht als eine Versteifung im Lendenwirbelbereich, welche die Beweglichkeit im Becken beeinflussen kann.

Guck mal in diese Patienteninfo


 
Kerstin
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RE: Versteifung, was ist das???

#3 von Tatze ( gelöscht ) , 06.02.2005 20:17

Vielen, vielen Dank, ich war echt total beunruhigt.


Tatze

   


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