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RE: Skoliose und Schwangerschaft

#1 von Anke ( gelöscht ) , 25.10.2001 18:07

Hallo Kerstin!

Mir geht es eigentlich sehr gut. So richtige Schmerzen habe ich überhaupt nicht - nur wenn ich länger wo stehen muß, dann werde ich zum "Zappelphilip". Ich belaste dann einmal den rechten und dann eben wieder den linken Fuß weil ruhig stehen kann ich nicht lange.

Mein Problem ist eher mein Hohlkreuz. Das sieht nicht so schön aus aber ich hab´ mich mittlerweile damit abgefunden - ist halt so. Außerdem ist es sehr von der Körperhaltung abhängig.

Hast Du vielleicht Infos für mich bezüglich Schwangerschaft und Geburt nach Harrington-OP. Ich meine bei mir ist der Stab schon vor 10 Jahren implantiert worden und ich kann mir nicht vorstellen wie das bei der Schwangerschaft bzw. Geburt funktionieren soll!

Liebe Grüße Anke


Anke

RE: Skoliose und Schwangerschaft

#2 von Kerstin , 25.10.2001 18:38

Eine Skoliose-Info besagt, dass eine Schwangerschaft die Skoliose in der Regel nicht negativ beeinflusst. Eine schwedische Studie sagt, dass man mit einer Schwangerschaft wegen einer möglichen Krümmungszunahme warten sollte, bis man etwa 30 Jahre alt ist (wenn man nicht operiert ist).
Vom geburtshilflichen Standpunkt aus sind keine nachhaltigen Auswirkungen einer Skoliose auf Schwangerschaft oder Geburtsvorgang bekannt. Dies trifft jedoch nicht in allen Fällen auf operierte Skoliosepatienten/innen zu. Bei einer langen Versteifungsstrecke bis zum Kreuzbein ist die Reaktionsfähigkeit des Beckenringes möglicherweise herabgesetzt (Dr. El Obeidi).
Hier http://www.herbstmamas.de/baby1999/bericht4.htm hab ich gelesen, dass man mit Skoliose keine PDA bekommen kann, aber ich weiß nicht ab das immer so ist. Ich hab aber auch keine Betäubung gekriegt :-)
Mit Fotos kann ich nicht dienen, aber bei mir ist alles problemlos verlaufen. Ich hatte eine normale Entbindung einer Beckenendlage (!!!) Ich kenne viele die mit einer Harrington-OP Kinder bekommen haben!
Man kann sich halt nicht so dermaßen krumm machen, wie man das von üblichen Bildern kennt, aber das Baby kommt schon raus :-)


 
Kerstin
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RE: Skoliose und Schwangerschaft

#3 von Gez. Kerstin-Nadine ( gelöscht ) , 30.10.2001 14:51

Hallo Kerstin!

Ich habe bereits vor einigen Tagen Deine HP besucht. Ich muß sagen, ich bin echt begeistert! Aber das Foto von der Wirbelsäulen OP war doch etwas heftig *g* danach hatte ich keinen Hunger mehr...Hast Du Probleme mit der Stange? Das Gips-Korsett war doch bestimmt sehr unangenehm zu tragen, oder? Mir haben die acht Jahre Korsett echt gereicht. 23 Stunden täglich (also auch nachts) Wie geht es Dir jetzt? War die Geburt Deines Sohnes sehr schwer? Da ich seit vier Jahren fest gebunden bin, mache ich mir auch schon Gedanken über Kinder.

Herzliche Grüße

Kerstin-Nadine


Gez. Kerstin-Nadine

RE: Skoliose und Schwangerschaft

#4 von Kerstin , 30.10.2001 15:00

Hallo Kerstin-Nadine!

Die Entbindung meines Sohnes war ganz schön schwer, aber ich weiß nicht, ob ich das auf die Skoliose schieben kann. Danach hatte ich auch eine zeitlang auch übelste Rückenschmerzen, wegen denen ich kaum mein Baby auf dem Arm halten konnte, aber die haben sich Gott sei Dank wieder gegeben.

Das Operationsfoto, das ich irgendwo im Netz fand, sieht wirklich nicht so lecker aus. Haben schon einige gesagt *g*. Komischerweise gewöhnt man sich ja an alles, auch an den Gipspanzer, den ich damals hatte. Ich glaub, als Teenie nimmt man das noch leichter. Wenn man mir das jetzt aufbürden wollte, würde ich lautstart protestieren.

Es geht mir, mis auf Bandscheibenschmerzen bis jetzt ganz gut. Mal sehen, was der Arzt am 12.12. bei der Nachuntersuchung sagt.


 
Kerstin
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RE: Skoliose und Schwangerschaft

#5 von Gez. Kerstin-Nadine ( gelöscht ) , 30.10.2001 18:09

Hallo Kerstin!

Als ich mein Korsett bekommen habe, ist meine Mutter in Tränen ausgebrochen, so hat sie sich davor erschrocken! Was ist denn eine PDA? Naja, ich lasse mir mit dem Kinderkriegen noch ein bißchen Zeit, aber auch nicht mehr allzu viel, denke ich, denn mein behandelnder Orthopäde meinte, je später das Kind kommt, desto schwerer wird es!

Deine HP finde ich total gelungen. Ich habe noch nie eine so schöne Site im Netz gesehen. Einfach beeindruckend. Mach weiter so!


Herzliche Grüße

Nadine


Gez. Kerstin-Nadine

RE: Skoliose und Schwangerschaft

#6 von Kerstin , 30.10.2001 18:12

Danke für das Lob ;-)

So schrecklich ist ja ein Korsett nun auch wieder nicht ;-) Da sieht so ein Rumpfgips schon furchteinflößender aus :-)

Ach ja.........PDA...ich zitiere:

"
Periduralanästhesie (PDA):
Vor allem bei stark empfundenen Schmerzen und langem Geburtsverlauf kann eine PDA hilfreich unterstützen. Andere Indikationen für die PDA bei der Geburtseinleitung sind z. B. Präeklampsie, geplante operative Entbindungen, z. B. wenn die Schwangere wegen anderer Erkrankungen nicht aktiv mitpressen soll, oder bei Beckenendlagenentbindungen, um den Pressdrang in der Austreibungsphase zu vermindern. Auch wird die PDA bei Zwillingsentbindungen oder Frühgeburten angeraten. Besteht der Wunsch einer PDA, dann muss das Blutbild der Schwangeren eine normale Gerinnung aufweisen. Gelegt wird die PDA meistens durch einen Anästhesisten. Dabei wird nach lokaler Betäubung und Desinfektion ein kleiner Schlauch in das Gewebe um das Rückenmark herum gelegt, durch welchen kontinuierlich oder in Stundenrhythmus ein Lokalanästhetikum gegeben werden kann. Es ist auf die Kreislaufsituation der Schwangeren zu achten, die Versorgung des Ungeborenen soll durch CTG-Kontrollen gewährleistet sein.
Eine Komplikation kann neben den extrem seltenen Infektionen vor allem der Blutdruckabfall bei der werdenden Mutter sein. Zur Kreislaufunterstützung werden dann weitere Infusionen notwendig. Nach der Entbindung kann es in seltenen Fällen zu massiven Kopfschmerzen kommen, die nur schwer zu behandeln sind."
Zitatende (netdoktor.at)


 
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RE: Skoliose und Schwangerschaft

#7 von Manuela ( gelöscht ) , 22.11.2001 12:27

Hi,
Also, ich hatte 8 Jahre ein Korsett (mit Kinnstütze), es war einfach furchtbar. Dann hatte ich noch 3 Jahre Rumpfgips (auch mit Kinnstütze), war genauso furchtbar. Zumindest für mich. Dann hab ich mich operieren lassen oder wurde operiert. Habe jahrelang hinterher noch Komplexe gehabt und Minderwertigkeitsgefühle, da ich halt als Kind immer angestarrt wurde und auch gehänselt (naja, Kinder).
Als ich dann meinen späteren Mann kennenlernte, hat der erst mal gar nix gemerkt davon bis wir das erste Mal zusammen schwimmen waren (hat ewig gedauert, bis ich mit ihm schwimmen war und er meine Narben gesehen hat). Naja, dann musste ich ihm eben alles erzählen. Bis dahin hat er noch von 3 Kindern erzählt, die er mal haben wollte. Aber wir sind dann zusammen zu meinem Orthopäden gegangen der aber meinte, wir seien wohl wahnsinnig geworden. Die Mehrbelastung durch eine Schwangerschaft (ich habe Verschraubung, also keinen Stab) würde mein Kreuz nicht verkraften. Und da ich vorher schon Probleme hatte, haben wir es dann gelassen. Und mein Mann hat es akzeptiert. Obwohl wir beide sehr kinderlieb sind. Tja, blöde Sache. Ich wollt es nicht risieren, denn wer hilft mir, wenn die Schwangerschaft schief geht. Mit den SChmerzen muss ich leben.
Zum anderen habe ich ja mit einigen im Krankenhaus gelegen, die die gleiche OP hatten. Mit zweien stehe ich noch in Kontakt, die haben beide Kinder bekommen. Nachdem wir uns vor einem Jahr getroffen haben bin ich total geschockt wieder nach Haus gekommen. Die sind so schief geworden, man glaubt es nicht. Und erst nach den Schwangerschaften.
Aber man kann das wirklich nicht über einen Kamm scheren. Bei dem einen geht es gut und beim anderen nicht. Sehr wichtig ist, falls man wirklich schwanger werden möchte, vorher Muskelaufbau (Bauchmuskulatur und Rückenmuskulatur) zu betreiben. Diese Muskeln können sehr viel Belastung abfangen.
All denen die mehr Mut haben als ich, denen wünsch ich alles Gute
Manuela


Manuela

RE: Skoliose und Schwangerschaft

#8 von Kerstin , 22.11.2001 16:55

Normalerweise sollte eine Schwangerschaft aber schon unproblematisch sein.
Infos hier
und hier

Ich kenne etliche, denen es immer noch gut geht und die auch kein Grad "krümmer" geworden sind! Nur Mut....und wie immer: Über Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt (und besser nicht dem Apotheker)


 
Kerstin
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RE: Skoliose und Schwangerschaft

#9 von Manuela ( gelöscht ) , 23.11.2001 08:49

Wie gesagt, "sollte" unproblematisch sein. ABer man sollte auch die Augen nicht vor Risiken verschließen.
Man muss sich natürlich vorher klarmachen, ob ein Kind das Risiko wert ist und ob man bereit ist, mit den Konsequenzen zu leben, die auftreten können oder könnten. Wenn man sagt, man kann mit mehr Schmerzen und mit Verschlechterung leben, dann nur zu. Es kann ja schließlich auch gut gehen. Ich kenne auch welche, bei denen es gut gegangen ist. Ich kenne aber auch andere. Deshalb sage ich, man sollte nicht zu blauäugig an die Sache rangehen. Wer mit beidem leben kann, mit dem, dass es gut geht und dem, dass es aber auch nicht so optimal verlaufen kann, der sollte das Risiko eingehen. Und ein Risiko ist es - da kann man mir erzählen was man will. Habe zuviel davon gesehen. Nicht das ich drauf pochen will, aber meine Karriere mit Skoliose dauert jetzt schon 37 Jahre.
Naja, wer es aber wagt, den beneide ich um seinen Mut. Ich habe ihn nicht aufgebracht. Ich wünsche demjenigen alles Gute.
Freue mich über jede positive Nachricht.
Manuelea


Manuela

RE: Skoliose und Schwangerschaft

#10 von Gast ( gelöscht ) , 26.11.2001 10:04

Hallo, liebe Forum leser,

ich schau mal grad als gast vorbei und möchte ein paar kleinigkeiten zum thema skoliose und schwangerschaften beitragen. ich habe zwei kinder im abstand von 5 jahren bekommen, die erste mit 30 jahren, mit schwerer skoliose, ohne skoliose op. die schwangerschaften liefen beide recht problemlos, ausser einem ischias um woche 30 beide male, was aber nach 1-2 wochen wieder ok war. die kinder wurden per kaiserschnitt entbunden, weil sie nicht ins becken rutschen wollten trotz wehen, ich vermute dass die skoliose irgendwie da mit zusammenhängt. PDA wurde nicht gemacht wg der skoliose, ich hatte vollnarkose. nach der 1. geburt hatte ich nicht soviel rückenschmerzen, nach der 2. schon (da war ich auch 35), insbesondere beim stillen. ich habe beide kinder ca 7-10 moonate gestillt - und bei der zweiten hatte ich dabei furchtbare rückenschmerzen. eine massagetherapeutin sagte mir, dass die hormone dabei eine entscheidende rolle spielen --- als ich mit stillen aufhörte, hörten auch die rückenschmerzen auf. meine kleine ist jetzt 2 jahre alt, 11 kg schwer, ich muss sie naturlich noch ab und zu tragen, was auch ganz gut geht. die skoliose hat sich aber durch die schwangerschaften verschlechtert (war üblich zu sein scheint) --- dennoch möchte ich meine beiden zuckermäuse keine einzige sekunde missen --- ich finde, es ist's wert! nur --- STILLEN kann ich bei skoliose wirklich - trotz aller vorteile und shcoenen erinnerungen und momente - nur ganz unter vorbehalt empfehlen.

viele Gruesse ans Forum,
Kerstin (khaucke@yahoo.com)


Gast

RE: Skoliose und Schwangerschaft

#11 von Daniela ( gelöscht ) , 18.02.2002 08:03

Hallo,
sehr interessiert habe ich Deine HP gelesen, Kerstin. Echt super, besonders froh bin ich, daß hier auch mal das Thema Schwangerschaft diskutiert wird. Ich bin jetzt 26 und denke vermehrt über`s "Kinderkriegen" nach. Allerding meldete sich meine (zugegebenermaßen die letzten 4 Jahre ziemlich verdrängte) Skoliose mit Schmerzen zurück. Bin jetzt zur Lehnert-Schroth-KG und die Therapeutin empfiehlt eine Kur in Sobernheim und ist auch der Meinung, daß man mir dort sicherlich von einer Schwangerschaft abraten wird. Der Orthopäde rät zur OP, habe allerdings auch oben 98° und unten 65°. Weiß vielleicht jemand, wie lange man nach einer OP mit einer Schwangerschaft warten sollte, sofern einem nicht ganz davon abgeraten wird ? Oder hat vielleicht jemand mit einer ähnlich starken Krümmung Kinder bekommen ?
Würde mich sehr über Erfahrungen freuen, die mir eventuell etwas weiterhelfen. Danke.
Daniela


Daniela

RE: Skoliose und Schwangerschaft

#12 von Rile ( gelöscht ) , 07.03.2002 12:32

Hallo allesamt,
ich habe zwei Kinder geboren.das 1.mit 18 und das zweite vor ein einhalb Jahren.Seit Monaten habe ich Rückenschmerzen.Schob es aber immer aufs rumschleppen meiner Tochter und das viele bücken. Am Montag war ich nun endlich mal beim Arzt.Der verschrieb mir Massagen mit dem Hinweis das ich Skoliose hätte.Ich bin 34 und festgestellt hat das bisher niemand.Wenn ich die geposteten Briefe hier so lese läuft es mir ja kalt den ERücken runter.Natürlich tun mir auch die Fußgelenke weh und haupsächlich halt der Rücken-aber das es so schlimm sein kann?!Bei der Geburt meiner Tochter 2000 habe ich auf Wunsch eine PDA bekommen und alles verlief ohne Probleme.Hat nur etwas gedauert bis sie endlich da war.Auch in der Schwangerschaft hatte ich ständig Fußgelenkschmerzen und am Steiß Schmerzen.Aber auch da wurde nichts festgestellt.Oder man hat es übersehen.
Wir wollen noch ein Kind und mein Rücken wird mich davon nicht abhalten.Das schönste auf der Welt sind nun mal Kinder.Gruß rile


Rile

RE: Skoliose und Schwangerschaft

#13 von Bezi ( gelöscht ) , 16.04.2002 11:12

Hallöchen,

wirklich interessant eure Erfahrungen mit Kindern und Orthopäden. Ich habe mit 29 Jahren ein Kind bekommen (Frühgeburt wegen Präklampsie). Der Kreuzstich hat wegen der Skoliose nicht gewirkt. Daher hat man nachträglich eine Vollnarkose gegeben. Ich habe seit ich Mutter bin, bedeutend mehr Schmerzen, besonders beim Liegen und Stehen. Habe seit 2 Jahren (Kind ist 4 Jahre alt) auch massive Depressionen und bin ununterbrochen krank, was auch zu Schwierigkeiten in der Firma führt. Ich möchte nun trotz meiner Probleme ein zweites Kind, da ich sehr kinderlieb bin und nie ein Einzelkind wollte. Ich habe auch Bedenken, dass der Altersunterschied einfach zu groß wird, wenn ich noch länger warte. Der Orthopäde hat auch sein OK gegeben, aber der Neurologe will nichts von einem zweiten Kind wissen. Ich überlege ununterbrochen, ob ich es nicht einfach wagen soll?! Ich wäre nämlich sowieso ab Eintritt der Schwangerschaft zu Hause, weil ich vor meiner Kleinen schon 3 AB`s hatte und sie nur mit Hormonen halten konnte. Ich bekomme auch bei dieser Schwangerschaft sofort wieder Hormone und darf nicht einmal mehr spazierengehen. Also werde ich auch nicht mehr arbeiten gehen und das nimmt mir schon einmal viel Stress und schont die Nerven:-)
Was meint ihr? Soll ich auf meinen Neurologen oder auf mein Herz hören?

Bezi


Bezi

RE: Skoliose und Schwangerschaft

#14 von Ehendunamandu , 16.04.2002 11:38

Was ist denn Präklampsi? Habe ich hoffentlich richtig geschrieben.

Ich bin der Meinung, du solltest dir einen Therapeuten suchen undauf Dein Herz hören.

Weiss nicht wozu der Neurologe taugen soll, sorry.

Liebe Grüsse
Ehendunamandu


 
Ehendunamandu
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RE: Skoliose und Schwangerschaft

#15 von Nella ( gelöscht ) , 19.04.2002 20:38

Hallo,

jetzt möchte ich auch noch über operierte Skoliose und Schwangerschaft schreiben.

Mein Sohn ist mittlerweile 14 Monate alt..
Die Schwangerschaft verlief ohne Probleme. Ich hatte sogar weniger Rückenschmerzen als vorher, da ich viel gelegen bin.
Mein Orthopäde meinte nur, ich soll nicht mehr als 10 kg zunehmen, was ich auch aufs Gramm genau schaffte *gg*.

Die Schmerzen sind jetzt zwar mehr geworden, besonders wenn ich Fabian mehr tragen muss, was ich aber wirklich nicht oft mache.
Mit dem Tragen muss man halt wirklich aufpassen und mehr auf dem Boden mit dem Kind sein.

Die Hebamme/Arzt hatten mir zu einem Kaiserschnitt geraten.
3 Wochen vor Termin hatte ich aber eine Sturzgeburt (1 1/4 Stunden). Und es hat auch so funktioniert!!

Apropos abraten. Ich hätte mir von niemanden sagen lassen, ob ich wegen meinem Rücken ein Kind haben kann oder nicht.
Natürlich muss man Abstriche machen oder macht sich auch seine Gedanken. Vorallem wird der Mann eingespannt, aber auch Verwandte und Bekannte - wenn ich Sohnemann von ihnen tragen lasse.
Mut hat mir vorallem eine Frau aus Wien gemacht (kenne sie zwar nur vom Hören-Sagen). Sie ist Spastikerin, kann nichts bewegen, nicht sprechen (hat aber ihre eigene Zeichensprache). Und diese Frau hat auch ein Kind bekommen. Natürlich hat sie Hilfe von außen.

Ich würde meinen Sohn auf jeden Fall mit nichts tauschen wollen - nicht einmal mit einem gesunden Rücken.

LG Manuela


Nella

   


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