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RE: Erfahrungsbericht

#1 von Gez. Doro ( gelöscht ) , 25.10.2001 18:46

Hallo Kerstin,
ich habe mich sehr gefreut, dass ich Deinen Award bekommen habe, vielen Dank dafür. Natürlich haben wir ihn gleich in die Homepage eingebaut.
Eigentlich hatte ich gar nicht damit gerechnet, und es hat mich ehrlich gesagt, ein wenig Überwindung gekostet, mich dafür zu bewerben, aber dann habe ich mir einfach einen Ruck gegeben und gesagt, mehr als abgelehnt werden kann es ja nicht. Umso größer war die Freude, als ich heute schon Deine Antwort hatte.
Ich finde auch, dass es viel zu wenig deutsche Seiten über Skoliose gibt. Wenn man in eine Suchmaschine geht, erscheinen zwar sehr viele Seiten, aber erst einmal wiederholen sie sich, so ist die Asklepiosklinik 20 oder 30 mal vertreten, und viele Seiten behandeln die Skoliose nur am Rande. Und, die meisten die Skoliose haben, wissen ja über die Dinge, die die Ärzte sagen schon Bescheid, und ich denke die meisten Leute interessieren persönliche Berichte mehr als das ganze Ärztedeutsch. Deswegen habe ich mich auch im Mai dazu entschlossen, meinen Bericht ins Netz zu stellen und ich muß ganz ehrlich gestehen, dass ich nicht damit gerechnet hatte, dass sie so zahlreich besucht wird. Auch anhand der E-Mails merke ich, dass das Interesse groß ist und es viele Fragen gibt. Das einzige, was ein wenig schleppend läuft, ist das Gästebuch.
Auch mit den Eintragungen in den Suchmaschinen ist es nicht so einfach, web und dino-online sind die einzigen die die Page aufgenommen haben.
Jetzt muß ich ganz ehrlich zugeben, dass ich von einem Flatback-Syndrom noch nie gehört habe. Und woher hast Du die Infos darüber dass das Flatback-Syndrom nach 10-20 Jahren in 50% aller OP’s auftritt? Kannst Du mir da eine Internetadresse nennen?
Aber ich werde immer wieder auf Deine Seite schauen, denn erst einmal interessiert mich, wie der Bericht weiter geht und natürlich auch, wenn Du noch weitere Bilder dort zeigst.
Wo hast Du eigentlich das Farbfoto her wo der offene Rücken zu sehen ist?
Mir geht es fast wie Dir, meine OP ist mittlerweile 9 Jahre her und da ich mich rundherum wohl fühle, denke ich eigentlich sehr selten daran. Jetzt natürlich, durch die Homepage wieder mehr, aber wenn mich schon mal jemand nach bestimmten Dingen aus dieser Zeit fragt, muß ich erst mein Tagebuch, was ich die ganzen 6 Wochen meines Klinikaufenthaltes geführt habe, rausholen und nachlesen.

Ich bin auch nie wieder zu Nachuntersuchungen gewesen, mache keinerlei Sport oder Krankengymnastik. Einen Schwerbehindertenausweis habe ich auch, mit 60% und einem G.

Vor ein paar Wochen habe ich allerdings einen Brief bekommen, dass jetzt überprüft wird, ob ich noch Anspruch darauf habe. Mal sehen, was da rauskommt.

Ich arbeite bei der Stadtverwaltung beim Straßenverkehrsamt zwei ganze und einen halben Tag und ich komme aus Essen (NRW). Meinen Rippenbuckel konnte man zwar zum großen Teil beseitigen, aber ein wenig sieht man immer noch. Aber ich denke auch, dass man sich deshalb nicht noch mal unters Messer legen sollte. Mich stört es jedenfalls nicht.
Das war es erst einmal, ich würde mich ebenfalls freuen, wenn Du mal wieder mailen würdest.
Bis dann, viele Grüße
gez. Doro


Gez. Doro

RE: Erfahrungsbericht

#2 von Kerstin , 25.10.2001 18:51

Das ist übrigens Doros Erfahrungsbericht :-) Es lohn sich, den zu lesen.

Liebe Doro!
Das Foto mit dem offenen Rücken hab ich aus dem Netz :-)
Und hier

URL

steht viel zu Flatback :-)
(Übersetzungsmaschine benutzen!)

Ich hab übrigens eine 40-Stunden-Woche und fahre noch dazu weite Strecken mit dem Auto. Zwei 1/2 Tage würden mir gut gefallen. Ich hab z. Z. noch 50 % und G. Mal sehen, ob es mehr wird.


 
Kerstin
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