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RE: einfach mal so...

#1 von Maria ( gelöscht ) , 14.11.2001 14:18

Hallo an alle!

Ich hab mich mal hier im Forum ein bisschen durchgelesen und hab so einiges entdeckt, worüber ich mir eingentlich nie große Gedanken gemacht habe. Ich habe selber eine ziemlich ausgeprägte Skoliose und habe von 10-14 Jahren ein Gipskorsett getragen. Krankengymnastik war natürlich auch ein muss, für ca. 12 Jahren. Als ich 15 Jahre alt war, sprach mich mein Arzt auf die OP an. Ehrlich gesagt, war ich so entsetzt, daß ich mich garnicht weiter informiert habe *schäm*. Ich weiss nicht wieso, aber ich wollte absolut nichts davon hören. Mittlerweile bin ich 28 Jahre alt und Mutter von drei Kindern (das jüngste 5 Monate alt), und muss sagen das mich an manchen Tagen die Schmerzen wirklich plagen
Aber im Bezug auf die Geburten...
Ich habe bei zwei Kindern eine PDA bekommen! Hat trotz Skoliose geklappt.
Ich werde demnächst mal wieder zum Arzt müssen. Der letze besuch ist schon 10 Jahre her. Ich hab mich irgendwie nie wieder getraut. Ich weiss ist doof von mir, aber irgendwie..ich weiss auch nicht.
Na dann
lieben Gruß an alle
MARIA


Maria

RE: einfach mal so...

#2 von Pusteblume ( gelöscht ) , 24.01.2002 16:28

Hallo,
mir hat ein Kinderarzt mal gesagt, da würde eigentlich
nur Voita-Gymnastik helfen und das über Jahre hinweg.
Das ist eine Reflexzonen-Gymnastik, so wie sie die Babys
bei den ersten Vorsorgeuntersuchungen bekommen.
Da wird auf den Reflex-Punkt mit dem Daumen gedrückt,dabei
werden die Muskeln aktiviert die man mit herkömmlicher
Gymnastik nicht erreicht. Bei meiner Tochter ist die Wirbel-
säule ca. eine Handbreit auf die Seite gekippt und durch die
Voita-Gymnastik kam die wieder kurze Zeit in die alte Stellung. Das war während der Voita-Gymnastik.
Diese Gymnastik sollte man aber über mehrere Jahre regel-
mäßig machen. Es gibt da spezielle Voita-Gymnastik-Ausbil-
dungen. Das macht nicht jede Gymnastikpraxis. Muß man nach-
fragen.
Pusteblume


Pusteblume

RE: einfach mal so...

#3 von W. ( gelöscht ) , 24.01.2002 18:24

ich habe ebenfalls Skoliose - allerdings nur eine leichte, sodass keine Operation nötig ist.
Dein Bericht klingt ja beängstigend, Kerstin... wenn man Skoliose hat, kann die denn auch schlimmer werden wenn man nichts tut?


W.

RE: einfach mal so...

#4 von Kerstin , 24.01.2002 18:41

Die Behandlung richtet sich nach dem Alter des Patienten, nach dem Krümmungsgrad und dem an Hand des Röntgenbildes nachweisbaren Verlauf.

Von sehr großer Bedeutung ist die Behandlung noch während des Wachstums. In den meisten Fällen bleibt das Ausmaß der Krümmung gering und hat keine schwerwiegenden Folgen für die Gesundheit. Manche Krümmungen nehmen während der Wachstumsphase zu, und in manchen Fällen empfiehlt der Arzt eine Behandlung, um bleibenden Schäden vorzubeugen.

Eine leichte Skoliose behindert im allgemeinen nicht das alltägliche Leben, selbst nicht bei Belastung des Rückens, aber es kann immer schlimmer werden!

Bei leichten Verkrümmungen (bis 20°) reichen krankengymnastische Übungen zur Kräftigung der Muskulatur. Die Übungen dienen dazu, die überdehnte Muskulatur zu kräftigen und die Wirbelkörper zu entlasten, somit können weitere strukturelle Veränderungen vermieden werden.

Patienten mit einer höhergradigen Skoliose (zwischen 20° und 50°) sollten zusätzlich zur Krankengymnastik regelmäßig ein Korsett tragen. Konsequentes Tragen an 23 Stunden des Tages ist für die Patienten keine leichte Therapie, aber von ausschlaggebender Bedeutung für deren Erfolg.

Ziel dieser Behandlungsmethode ist, einer Verschlechterung der Skoliose entgegenzuwirken.

Mittels vorgegebener Korrekturstellung wird das weitere Wirbelsäulenwachstum positiv beeinflußt.

Guck auch mal hier und befrage unbedingt deinen Arzt


 
Kerstin
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Registriert am: 24.10.2001


   


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