logo

RE: probleme mit der krankenkasse und mdk

#1 von Eri 2003 ( gelöscht ) , 17.03.2003 12:12

ich habe skoliose an der lw und werde im spetember inder werner wichkert klinik operiert. da ich starke schmerzen habe hat mich mein arz krankgeschrieben. daraufhin hat mir der mdk mitgeteilt das ich wieder arbeitsfähig bin, ohne das die meine röntgenbilder noch mich gesehen haben.
die werner wicker klinik hat darauf noch einen bericht geschrieben in dem sie angaben das ich nicht schwer heben, monotones sitzen und bücken soll, da sich sonst mein zustand noch verschlechtern könne.die aok schrieb mir dann das ich eine erklärung unterschreiben soll, da der mdk eine beschreibung meines arbeitsplatzes von meinen arbeitgeber haben möchte. so wie ich das nun ansehe möchte die mit aller gewalt das ich trotz meiner schmerzen zur arbeit gehen solle. ich bin außerdem asthmatiker und habe mich über die aok und dem mdk so aufgeregt das ich einen astmaanfall bekam. muß man sich das alles von dene gefallen lassen? hat jemand auch schon solche erfahrungen gemacht?
ich würde mich um eine anwort oder noch besser um einen rat freuen.


Eri 2003

RE: probleme mit der krankenkasse und mdk

#2 von Ramona ( gelöscht ) , 05.04.2003 10:52

Hallo,

also solch Verhalten vom MDK kenn ich eigentlich nicht und ich war wegen meiner Skoliose schon oft und lange krankgeschrieben. Allerdings hatte ich vor ein paar Jahren mal so eine Schnelluntersuchung von einem MDK. Der hat mich nicht mal 3 min. gesehen, 2 Fragen gestellt und mich für arbeitsfähig erklärt. Dagegen habe ich Widerspruch eingelegt (beim MDK und bei der Krankenkasse. Wurde abgelehnt. Dann habe ich diesen Widerspruch wiederholt und Beschwerde gegen die Vorgehensweise angedroht - norfalls auch Klage. Zwischenzeitlich hat mein Orthopäde einen Befundbericht geschrieben und den haben ich der Kasse vorgelegt. Die haben ihn dann an den MDK weitergereicht und daraufhin wurde die "Begutachtung" zurückgezogen. Ich weiß, es ist ein harter Weg aber man darf sich nichts gefallen lassen! Ich drück dir die Daumen!

Gruß Ramona


Ramona

RE: probleme mit der krankenkasse und mdk

#3 von Gast ( gelöscht ) , 08.04.2003 18:27

liebe ramona,

vielen dank für dein schreiben,auch ich werde mich wehren notfalls mit klage. ich habe nun schon eine weile nichts mehr von der krankenkasse gehört, ich bin mal gespannt was da noch kommt.

viele liebe grüße

eri


Gast

RE: probleme mit der krankenkasse und mdk

#4 von Gast ( gelöscht ) , 20.04.2003 20:15

hallo! meine 16 jährige tochter leidet seit jahren an skoliose (wurde leider erst mit 13j diagnostiziert).
in dieser zeit ist eine verschlechterung von 10° eingetreten ,trotz permanenter krankengymnastik und einlagen.jetzt soll sie im juli in eine spezial-reha -klinik zur therapierung.die katharina schroth-klinik soll auf diesem gebiet hohe erfolge vorzuweisen haben.
ich hatte für meine tochter einen schwerbeschädigtenausweis
beantragt der mit der begründung "das kann ja besser werden" abgelehnt wurde. nun denn ,ich stell sowas ja nicht aus lust und dollerei ,sondern weil meine tochter davor steht einen beruf wählen zu müßen ,aber mit der erkrankung nicht alles machen kann und darf und deswegen auch überwiegend abgelehnt wird.schon bei der einstellungsuntersuchung hätte sie nicht die geringste chance.von der krankenkasse fühle ich mich im stich gelassen und auch sonst kann mir niemand tpis geben was ich da machen soll.


Gast

RE: probleme mit der krankenkasse und mdk

#5 von schmunzelhase ( gelöscht ) , 21.09.2003 11:57

hallo unbekannter gast,

ich habe auch einen behindertenausweis, allerdings auf grund eines herzfehlers (habe allerdings auch skoliose). die begründung, dass sich die skoliose ja auch noch bessern kann ist absolut nicht zulässig dafür, diesen ausweis zu verweigern. schließlich bezieht sich die stärke der behinderung ja auf den derzeitigen zustand. ich hatte früher einen ausweis mit einer behinderung von 80 % und wurde nachher auf 60 runtergestuft. wenn sich die skoliose also bessert, kann der ausweis wieder *weggenommen* werden, oder die stärke der behinderung reduziert werden.

schließlich möchte ich noch erwähnen, dass ich bei einer kur in der katharina-schroth-klinik gesagt bekommen habe, dass die skoliose keine nennenswerte einschränkung darstellt (solange man nicht schmerzpatient ist) und man sehr wohl die meisten jobs machen kann. vielleicht sollte allerdings von schweren körperlichen arbeiten wie pflegeberufen oder der gleichen abgesehen werden, aber ansonsten ist fast alles möglich.

schöne grüße (ich hoffe, sie finden den text hier noch nach so langer zeit)
julia


schmunzelhase

   


Xobor Forum Software von Xobor
Einfach ein eigenes Forum erstellen